DONNERSTAG 12. BIS 18. Februar

BRD 2016

FSK: 0 Jahre

Länge: 102 min

DIE GABE ZU HEILEN

Regie: : Andreas Geiger

Darsteller: Dokumentation

Beschreibung:

Der Alphirte Köbi lebte 30 Jahre lang allein in den Bergen und hat dort oben die Kraft

der Autosuggestion kennen gelernt – der Wille, der Berge versetzen kann. Der ehemalige

Bademeister Stephan ist in der Großstadt zu Hause und heilt auch mal am iPhone.
Herr Baldauf ist ein gottesfürchtiger Bauer und Laienmediziner im Dorf. Die Erzieherin Birthe aus Hamburg hat ihre Fähigkeiten erst entdeckt, als sie einen Priester heiratete. Und Frau Ojuna tritt mit ihren Urahnen in Kontakt, um ihre Kräfte zum Heilen zu sammeln.

Fünf unterschiedliche Lebensgeschichten von fünf völlig verschiedenen Menschen,

die doch etwas gemeinsam haben: Die Gabe, Menschen zu heilen.
Diese fünf Heiler wenden ihre Gabe ganz unterschiedlich an. Die Vielfalt ihrer Diagnose- und Heilmethoden ist groß: vom Röntgenblick, dem Pendeln, dem Spüren von Energiefeldern

oder der Behandlung mit Elixieren bis hin zum Handauflegen.
Indem jeder bei seiner Arbeit gezeigt wird, gibt der Film einen Überblick über die verschiedenen Heilmethoden und was dahinter steckt.
Dabei steht jeder der Protagonisten für eine bestimmte Diagnostik und Therapie, so dass sich die fünf Begegnungen aufeinander beziehen, um Themenfelder kreisen und eine Gesamtgeschichte ergeben.

Die Heiler sprechen offen über ihre persönlichen Beweggründe, ihre Möglichkeiten,

ihren Glauben und ihren Erfolg. Jeder für sich gewährt Einblick in das Mysterium

seiner Gabe und was er damit bewirken kann.
Alle fünf haben sich für das Heilen entschieden und ihr Leben danach ausgerichtet, ihre Gabe in den Dienst kranker Menschen zu stellen. Sie gaben teilweise ihre bisherigen Berufe auf und wagten sich in völliges Neuland – ohne Rückfahrkarte. Mittlerweile können sie alle von den

Spenden ihrer Patienten leben oder sind auf Geld nicht angewiesen.
Trotz ihrer ungewöhnlichen Tätigkeit haben unsere Protagonisten nicht den Boden der Realität

unter ihren Füßen verloren.
Sie alle haben eine grundsätzlich positive Haltung zum Leben. Sie sind Menschenkenner und empfinden eine große Liebe zu den Menschen.

Diese Heiler sehen sich nicht als Gegner der klassischen Schulmedizin oder verweigern

sich ihr. Im Gegenteil – sie sehen sich als therapeutische Ergänzung zum

Medizinbetrieb.

DIE GABE ZU HEILEN zeigt, wie fünf Heiler zu ihrer „Gabe“ gekommen sind und wie

sie mit ihr umgehen. Es geht dabei weder um Kritik noch um das Propagieren esoterischer

Heilmethoden, sondern darum, über seelische Prozesse und altes Wissen

zu erzählen. Ohne die Protagonisten als spirituelle Führer oder Heilsbringer zu

mystifizieren, erlebt man sie als Menschen voller Hingabe, die die Fähigkeit haben,

andere Menschen zu heilen. Gezeigt werden ihre Diagnose- und Behandlungsmethoden.

Die Botschaft des Films ist, dass es faszinierende menschliche Fähigkeiten

gibt, die nur schwer erklärbar sind. Keine Wunder, kein Mysterium – und doch wirkt es.