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DONNERSTAG 12. BIS 18. Februar

D 2018

FSK 6

Länge: 100 Min.

MEINE TEUFLISCH GUTE FREUNDIN

Regie:  Marco Petry

Darsteller: Emma Bading; Janina Fautz; Emilio Sakraya; Ludwig Simon; Samuel Finzi; Alwara Höfels; Oliver Korittke; Johann von Bülow; Axel Stein; Joyce Ilg

Beschreibung: Prädikat besonders wertvoll

 

FBW Pressetext:

Spritzig inszenierte und grandios gespielte Komödie über die Tochter des Teufels, die von ihrem Vater den Auftrag erhält, einen aufrichtig netten Menschen dazu zu bringen, richtig böse zu sein.

 

Als Tochter des Teufels ist das Leben für Lilith alles andere als der Himmel auf Erden. Vor allem, weil sie von ihrem Vater in einem verlassenen Bankenturm wie in einem goldenen Käfig gehalten wird. Dabei wünscht sich Lilith nichts sehnlicher als endlich auf die Erde zu reisen, um dort möglichst viel Gemeines anzurichten. Also schlägt ihr Vater ihr einen Deal vor: Sie darf für eine Woche auf die Erde und muss versuchen, einen Menschen dazu zu bringen, etwas Böses zu tun. Sollte sie es schaffen, darf Lilith bleiben. Sollte sie versagen, entscheidet der Teufel über ihr weiteres Schicksal. Einen Haken hat die Sache noch: Ihr Vater hat den „Probemenschen“ ausgesucht. Es ist Greta – und sie ist wahrscheinlich der netteste Mensch überhaupt, der dazu noch in der nettesten Familie überhaupt lebt. Für Lilith eine teuflische Herausforderung, die sie wesentlich schneller meistern könnte, wenn da nicht auch noch die Liebe wäre, die ihr Leben komplett durcheinanderwirbelt. In Marco Petrys neuem Film MEINE TEUFLISCH GUTE FREUNDIN, der auf dem Jugendroman „How to be really bad“ von Hortense Ullrich basiert, stellen die jungen Hauptdarsteller unter Beweis, wie frisch, inspiriert und unterhaltsam deutsches Kino für die jugendliche Zielgruppe sein kann. Janina Fautz als naiv unschuldige und grundgute Greta ist komisch und anrührend zugleich und damit genau der passende Gegenpart zu Emma Bading, die als durchtrieben kaltschnäuzige Lilith ihre Rolle einfach umwerfend spielt und, je länger die Geschichte dauert, immer facettenreicher auch die verschiedenen Gefühlslagen von Lilith darstellen kann. Denn hinter der rauen und teuflisch kalten Schale steckt auch bei Lilith ein empfindsamer Kern. Auch in den Nebenrollen können die Jungdarsteller wie Emilio Sakraya oder Ludwig Simon überzeugen. Der Film stellt klar die Jugendlichen in den Vordergrund, wobei Eltern und Lehrern ganz wunderbare Nebenrollen zukommen, die allen voran Samuel Finzi, Alwara Höfels, Oliver Korittke oder Axel Stein mit großem Spaß ausfüllen. Die Dialoge sind pointiert und rasant und besitzen, genau wie die Montage, ein perfektes Timing. Und der stimmige Soundtrack tut ein Übriges, um Marco Petrys Komödie zu einem teuflisch guten Kinospaß abzurunden.