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DONNERSTAG 12. BIS 18. Februar

Mazedonien, Belgien, Slowenien, Frankreich, Kroatien 2019

FSK 12

Länge: 100 min


Gott existiert, ihr Name ist Petrunya

Regie: Teona Strugar Mitevska

Darsteller:  Zorica Nusheva, Labina Mitevska u.a.

 

Dieser Film feierte seine Weltpremiere im Wettbewerb der Berlinale 2019 und gewann dort den Preis der Ökumenischen Jury sowie den Gilde Filmpreis. Ebenfalls gewann der Film gegen starke Konkurrenz wie „Systemsprenger“ den Lux Filmpreis des Europäischen Parlaments!

Wir zeigen deshalb den Film in Zusammenarbeit mit den Europe-Direct-Informationszentren (EDIC)  Diese informieren europaweit Bürgerinnen und Bürger über die Europische Union, sind einmal im Monat auch in Boizenburg persönlich ansprechbar und stellen sich vor dem Film kurz vor.

 

Inhalt: In einem kleinen Ort im Norden von Mazedonien wirft der Hohepriester traditionell jeden Januar am Dreikönigstag ein gesegnetes Kreuz in das örtliche Gewässer, während sich gleichzeitig Hunderte Männer auf den Weg machen, um es wiederzufinden. Derjenige, der das Kreuz findet, soll ein Leben lang Glück und Wohlstand erlangen. Die arbeitslose Petrunya (Zorica Nusheva) ist Anfang 30 und studierte Wissenschaftlerin für Geschichte, das braucht in Mazedonien eigentlich keiner. Sie springt ins Wasser und findet das Kreuz. In diesem konservativen Umfeld haben ihre Konkurrenten das Recht, wütend zu sein: Eine Frau hat es gewagt zu konkurrieren und zu erreichen, was die Männer zu erreichen versuchen. Das Ganze weitet sich im Ort zu einem waschechten Skandal aus. Aber Petrunya besteht darauf, dass sie die Gewinnerin ist, und weigert sich, das Kreuz zurückzugeben.